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Weissenhäuser Strand

Das Ostseebad Weissenhäuser Strand (amtlich: "Weißenhäuser Strand") ist einer der 19 Ortsteile der zum schleswig-holsteinischen Landkreis Ostholstein gehörenden Gemeinde Wangels (2.100 Einwohner). Hier an der Hohwachter Bucht, einem Teil der Kieler Bucht, zieht sich der feinkörnige Weissenhäuser Sandstrand auf über drei Kilometer entlang. 400 Meter davon sind als FKK-Zone ausgewiesen. Im Westen grenzt der Strand direkt an eine Steilküste. Dieser Strandabschnitt gilt wegen der oft besonders hohen Wellen als Dorado für Surfer. In der Nähe bieten sich unter anderem die Hansestadt Lübeck oder die zahlreichen Naturschönheiten in der leicht hügeligen Landschaft, zu der auch Schleswig-Holsteins immerhin 168 Meter messender höchster Berg, der Bungsberg, gehört, als Ausflugsziele an.

Weissenhäuser Strand hat sich vor allem als Familienbad mit entsprechenden Unterkunftsmöglichkeiten profiliert. Große Hotelkomplexe sucht man allerdings im bewusst bodenständig gebliebenen Seebad vergebens. Außer am Ostseestrand können die Urlauber auch Badespaß im subtropischen "Badeparadies" erleben. Hier erwartet den Besucher die Wasserspiellandschaft "Waterworld" mit ihren Geysiren und Wasserkanonen. Eine besondere Attraktion ist die 35 Meter hohe und 214 Meter lange Reifenrutsche "Aqua Racer". Whirlpools, Saunen, Solarium und Dampfbad laden abseits vom Trubel zum Entspannen ein.

Im benachbarten "Dünenbad" sind die Wellness-Angebote speziell auf die Bedürfnisse der mittleren und älteren Generationen zugeschnitten. Spaß für die ganze Familie versprechen die Event-Halle "Dschungelparadies" mit Hochseilgarten und Wabbelberg sowie der 120.000 qm große "Columbus-Park" mit Kletterparcours, Pfahldorf und Streichelzoo.

Die Geschichte des Ortsteils geht auf das Gut Weißenhaus zurück. Der Landsitz gehörte vom 17. bis zum 19. Jahrhundert zur Gruppe der "Adlige Güter" genannten Güter, die im Rahmen des verwaltungsrechtlich eigentümlich organisierten "Dänischen Gesamtstaates" eine durch weitgehende hoheitliche Privilegien der Gutsherren charakterisierte rechtliche Sonderstellung einnahmen. Das sich seit Anfang des 18. Jahrhunderts lange im Besitz der Familie Platen befindende Gut mit Herrenhaus und Kavaliershäusern ist ein hervorragendes Beispiel für die Bautradition der schleswig-holsteinischen Landadelskultur.