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Sassnitz

Sassnitz liegt auf der Insel Rügen und ist die größte Hafenstadt der Insel. Durch seinen Fähr- und Fischereihafen ist Sassnitz ein wichtiger Wirtschaftsstandort auf Rügen. Aber auch touristisch hat sich Sassnitz gut entwickelt und bietet Urlaubern viele Möglichkeiten einen erholsamen Ostseeurlaub auf der Insel Rügen zu verbringen.

Sassnitz wird das erste mal geschichtlich im Jahr 1584 erwähnt, der Pfarherr und Salzgraf aus Hessen besuchte Sassnitz um Mineralquellen und Metalladern zu entdecken. Sassnitz hat Ende des 19ten Jahrhunderts den Status einer Hafenstadt bekommen, der größten in ganz Rügen. Das kaiserlich-preußische Seefahrtsamt auf Rügen beschloss damals einen Fährhafen zu bauen, die Entscheidung fiel auf die Gemeinde Sassnitz / Crampus.

Die Altstadt von Sassnitz liegt nur wenige Meter vom Stadthafen entfernt, hier laden viele urige Kneippen und Gaststätten zum verweilen ein. Das Stadtbild ist geprägt von einer Mischung aus neuen und altmodischen Häusern, dazu gibt es verschlungene kleine Kneippen und Gassen. Für Urlauber gibt es eine größere Anzahl an Pensionen und Hotels, welche den Gästen die Gastfreundschaft Rügens näher bringen.

Seit 1990 gibt es im Gebiet um Sassnitz den kleinsten Nationalpark Deutschlands. Im Zentrum des Nationalpark Jasmund befindet sich das außergewöhnlich interessante Erlebnismuseum, das den Besuchern die Entstehung der Insel Rügen anschaulich näher bringt. Entlang der Küstenlinie gibt es etliche Wanderwege, hier kann die Natur in Form von weißen Kreidefelsen und grünen Buchenwäldern enzlang der Ostsee genossen werden. Im Nationalpark kommen viele geschützte Vogelarten vor, mehr als 153 verschiedene Gattungen, von diesen 30 auf der Liste bedrohter Tiere stehen. Dazu leben hier 6 Reptilien und 11 Amphibienarten, darunter der Springfrosch und die Kreuzotter.

Bei einem Urlaub in Sassnitz bieten sich mehrere Ausflugsziele an, eines der bekanntesten ist der 117 Meter hohe Königsstuhl an der Kreidefelsenküste Rügens. Auf einer großen Aufsichtsplattform bietet sich den Urlaubern ein einzigartiger Ausblick über die Küste. Um den Königsstuhl ranken sich die verschiedensten Sagen, unter anderem soll der schwedische König Carl der 13te eine Seeschlacht zwischen der schwedischen und dänischen Flotte beobachtet haben.

Eines der Wahrzeichen von Sassnitz ist leider nur noch in begrenzter Form vorhanden, das Naturwunder der Wissower Klinken ist 2005 fast komplett zerstört worden. Mehr als 50.000 Kubikmeter dieser Kreideformation stürzten über Nacht in die Ostsee.